Carsharing Mailand - Chancen und zukünftige Entwicklungen | L & 039; Editorial 2020

Anonim

AUTO TEILEN MAILAND -

Die lombardische Hauptstadt ist zunehmend eine autofreie Stadt, in der die Nutzung des Autos, zumindest im historischen Zentrum, abnehmen wird, bis es irrelevant wird. Wie? Bisher war das Erfolgsrezept das Teilen von Autos, aber auch von Fahrrädern. Damit sind rund 200.000 Bürger in den verschiedenen Diensten sowohl der in den Carsharing-Stationen mietbaren Autos als auch des car2go registriert, der die Möglichkeit bietet, das Auto überall dort abzuholen, wo es über eine einfache Anwendung verfügbar ist.

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FAHRRADTEILUNG MAILAND -

Auto und Fahrrad also. Und jetzt sind auch Motorräder unterwegs mit dem Roller-Sharing-Service, der im Herbst startet und im nächsten Jahr im Zusammenhang mit der Expo einsatzbereit sein wird. Der Mechanismus ist identisch mit dem von Autos und Fahrrädern. Die Gemeindeverwaltung eröffnet eine öffentliche Ausschreibung für die Vergabe des Auftrags (im Automobilsektor gibt es in Mailand fünf Betreiber auf dem Gebiet). Wer gewinnt, muss die Abdeckung des gesamten historischen Zentrums und eine Reihe von Parametern gewährleisten, die von der Gemeinde festgelegt wurden. Dazu gehört der Umweltfaktor: Betreiber, die in der Lage sind, umweltfreundliche Elektrofahrzeuge auf den Markt zu bringen, werden bevorzugt.

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Der Stadtrat für Mobilität, Piefrancesco Maran, erklärt: „Unser Ziel ist es, den Mailändern nicht nur eine Alternative zum Auto zu bieten , sondern ein neues Modell für die Metropolregion zu bauen. Tatsächlich werden wir im Herbst mit den Konsultationen der Hinterlandgemeinden beginnen, um die Sharing-Dienste auch auf die Außenbezirke der Hauptstadt auszudehnen und so ein neues Mobilitätsnetz aufzubauen. " Am Tisch präsentiert sich die Stadtverwaltung von Mailand mit einer interessanten Nummer: Dank der Teilung erst im Jahr 2013 haben über 1.500 Bürger auf die Nutzung des Autos verzichtet.

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AUTO TEILEN MILANO SMART -

Auf der anderen Seite macht das Modell der autofreien Städte seinen Weg durch Europa, wo die vorherrschende Kombination zwischen der Stärkung des öffentlichen Verkehrsnetzes und der Erhöhung des Angebots an gemeinsamen Privatfahrzeugen besteht. Apropos Roller: In Barcelona stehen den Bürgern bereits 500 zur Verfügung, in Paris sollen es bis Ende 2015 5.000 sein. Der Service in Barcelona nennt sich Motit, mit einer Flotte von Elektrofahrzeugen, die unter dem Motto "Einfach, schnell, einzigartig" angeboten werden. Mit Blick auf die Zukunft ist die Ernennung im Jahr 2025 geplant. In zehn Jahren werden wir sehen, ob zwei angekündigte Wetten in Europa abgeschlossen wurden. Das erste: Kopenhagen Hauptstadt völlig autofrei. Der zweite: 10 Prozent des Pkw-Marktanteils werden durch das Angebot von Elektrofahrzeugen abgedeckt. Zu diesem Zeitpunkt wird die Mobilitätsrevolution in den Städten der Union eine vollendete Tatsache sein und wer weiß, ob unser Mailand nicht eine der fortschrittlichsten Metropolen ist.

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