Die Sommerzeit hat 91 Millionen Euro gespart

Anonim
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Auch in diesem Jahr, auf halbem Weg zwischen dem Ende des Sommers und dem Beginn der hektischen Ferienzeit im Dezember, kehrt die Normalzeit zurück. In der Nacht zwischen Samstag, 29. und Sonntag, 30. Oktober (genau um 03.00 Uhr) müssen wir die Uhrzeiger um eine Stunde zurückstellen. Wir werden somit die am 26. März 2011 verlorene Schlafstunde (das Datum des Inkrafttretens für die Sommerzeit) wiederherstellen.

In der Sommerzeit, die am 26. März 2011 begann, sparte Italien dank der zusätzlichen Lichtstunde, die den Einsatz von künstlichem Licht verzögerte, insgesamt rund 647 Millionen Kilowattstunden (644, 4 Millionen kWh der niedrigste Verbrauch im Jahr 2010), ein Wert, der dem durchschnittlichen jährlichen Stromverbrauch von über 215.000 Familien entspricht.

In den Monaten April und Oktober wurden wie üblich die größten Stromeinsparungen verzeichnet. Dies ist darauf zurückzuführen, dass diese beiden Monate in Bezug auf das Tageslicht kürzer sind als die Monate des gesamten Zeitraums. Wenn Sie die Hände um eine Stunde nach vorne bewegen, wird der Einsatz von Kunstlicht zu einem Zeitpunkt verzögert, an dem die Arbeitsaktivitäten noch in vollem Gange sind. In den Sommermonaten wie Juli und August tritt jedoch, da die Tage bereits länger als im April sind, der "Verzögerungseffekt" beim Aufleuchten der Glühbirnen in den Abendstunden auf, wenn die Arbeitstätigkeiten größtenteils beendet sind, und macht Rekord weniger offensichtliche Ergebnisse in Bezug auf Stromeinsparungen.

Kostenmäßig sparte Italien mit Sommerzeit rund 91 Millionen Euro ein, wenn man bedenkt, dass für den Endkunden 1 Kilowattstunde im fraglichen Zeitraum durchschnittlich rund 14, 06 Cent nach Steuern kostete . Im Einzelnen ergab sich im April eine Einsparung von 150 Millionen kWh, im Mai von 87 Millionen kWh, im Juni von 35 Millionen kWh, im Juli von 36 Millionen kWh, im August von 38 Millionen kWh, im September von rund 86 Millionen kWh und im Oktober von 185 Millionen kWh.

Im Jahr 2010 beliefen sich die Einsparungen auf über 85 Millionen Euro, da die durchschnittlichen Kosten von 1 Kilowattstunde 13, 4 Cent betrugen.

Von 2004 bis 2011 wurden im Land insgesamt rund 5 Milliarden Kilowattstunden eingespart, was einem Wert von rund 700 Millionen Euro entspricht.

Auf der Homepage der Terna-Website ist die "Lastkurve" sichtbar, die den Trend des Stromverbrauchs in Italien in Echtzeit darstellt.

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