Der Brunnen der Abfälle: eine Million und 200 Tausend Euro für l ' Wasser

Anonim
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Es heißt der Brunnen der vier Jahreszeiten. derjenige, der vor der alten Messe auf der Piazza Giulio Cesare steht. Am Ende des Jahres ist die Rechnung jedoch sehr schwer: eine Million und 200 Tausend Euro Wasserverbrauch. Die Quelle des Skandals ist jetzt auch in der Gemeinde sichtbar geworden. Das Blutvergießen muss aufhören. Dieser Brunnen wird aller Wahrscheinlichkeit nach geschlossen sein. Schön und schön zu sein, der Brunnen, der die Besucher der alten Messe empfängt. Szenisch, imposant, majestätisch. Kann im selben Jahr die gleiche Wassermenge von viertausend Familien konsumieren. Eine kleine Stadt. Der Abfall wird bald erklärt: Dieser Brunnen hat keinen geschlossenen Kreislauf: Das ausspuckende Wasser wird nicht recycelt.

Dieser Brunnen sprudelt seit mindestens einem Jahrzehnt. Und seit mindestens zehn Jahren bezahlt die Gemeinde diese schwindelerregenden Rechnungen. Der grüne Stadtrat Enrico Fedrighini hat dem Rechnungshof viel entlarvt. Der Vorwurf ist schwer: Steuerschaden. Die Berichte der Albertini-Junta machten ein Loch im Wasser. Ein guter Kondominiumverwalter, wie sich der frühere Bürgermeister gerne nannte, hätte eine solche Verschwendung ironischerweise nicht toleriert, aber nicht zu Fedrighini. Jemand zu einer guten Stunde hat es bemerkt. In Zeiten knapper Budgets wurde nun endlich im Palazzo Marino beschlossen, ein Stück hineinzustecken. Ehre des Verdienstes. Der Vierjahreszeitenbrunnen ist der größte Brunnen der Stadt: In Sarnico Stein und Marmor trägt er die Handschrift des Architekten Renzo Gerla - das Jahr der Gnade 1927 -, der es ein bisschen barock, voller Statuen und Skulpturen haben wollte Obelisken entlang der gesamten Kontur.

Die zweite Überlegung ist dann fast spontan: Die auf der Piazza Giulio Cesare ist kein Brunnen wie der vor dem Schloss, die berühmte Hochzeitstorte. Ein wenig bekannter Brunnen, der auch bei fortschreitender Entsorgung der Proben seine sehr hohen Betriebskosten in keiner Weise rechtfertigen kann. Außerdem scheint die Stadt voller Wasserverschwendung zu sein. Doch Mailand ist nicht Rom mit seinen Hunderten von Brunnen, jeder Bezirk für sich. Hier geht auch im Schwimmbad Wasser verloren. Das Lido, um es zu sagen. Vierhunderttausend Euro in den Eröffnungsmonaten, weil die riesigen Tanks nicht perfekt wasserdicht wären. Aber zumindest schwimmst du dort, all das Wasser ist gut für etwas. Stattdessen - so Fedrighini - ist der Wert der Wanne der Vier Jahreszeiten allesamt symbolisch: ein riesiges Abfalldenkmal

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