Die Psychose vergifteter Lebensmittel | L & 039; Editorial 2020

Anonim

Am Samstag, den 4. Juni, organisierte der Gouverneur von Venetien, Luca Zaia, eine Party mit einem riesigen Gurkensalat, um den wirtschaftlichen Schaden des Killerbakteriums in Italien zu kompensieren. "Wir werden alle die venezianischen und italienischen Obst- und Gemüseprodukte essen, trotz der vielen, die, wie leider immer in diesen Fällen, alles tun, um zu kämpfen", sagte der Exponent der Nordliga, der auch den venezianischen Präsidenten von Coldiretti Giorgio einlud Platz beim Bankett.
Vielleicht ist es nicht viel, aber es wird zumindest versucht, das wirtschaftliche Schicksal des italienischen Agrar- und Ernährungssektors wiederzubeleben, der in einem seiner blühendsten Zweige, dem des Exports, zu spüren ist. Denn nach den Zusicherungen des Gesundheitsministeriums besteht die einzige wirkliche Gefahr für Italien in den wirtschaftlichen Schäden für die landwirtschaftlichen Erzeuger: Der Umsatz beträgt 4, 1 Milliarden Euro. Aber während Zaia in Treviso Salat aß, kam die Nachricht vom ersten Fall von E. Coli nach Italien. Der Patient ist ein deutscher Tourist, der Darmprobleme in Meran in Südtirol angeklagt hat.
Unterdessen ist die Kommission der Europäischen Union der Ansicht, dass "ein vollständiges Embargo unverhältnismäßig ist". Aber viele in Italien drängen auf ein Einfrieren der Importe.
KENNZEICHNUNG VON KONTROLLEN. Der Verbraucherverband Codacons hat bereits einen Umsatzrückgang von mindestens 15% verzeichnet. Aus diesem Grund fordern die Wirtschaftsverbände Teppichkontrollen in Geschäften und Bußgelder für Ladenbesitzer, die die Kennzeichnungsvorschriften nicht einhalten.
Ziel ist es, dass vor 10 Jahren Maßnahmen eingeführt werden, die denen ähneln, die den "mad cow" -Effekt auf Fleisch verringern: Wenn der Verbraucher eine klare Herkunft des Produkts hat, dann kaufen. Wenn nicht, geht er lieber kein Risiko ein.
Immerhin ist die Kontamination mit Bakterien für 62% der europäischen Bürger ein Grund zur Besorgnis. In Italien ist der Anteil auf 79% gestiegen. "Auch wegen der Jagd nach widersprüchlichen Nachrichten, die sich oft als unbegründet herausstellen", sagen die Wirtschaftsverbände, weil der Angriff auf Obst und Gemüse in Europa häufig auf die italienischen Exporte fällt. Und die Daten besagen, dass in einer Woche 20 Millionen Euro verbrannt wurden.

In Italien sind die Exporte 4, 1 Milliarden Euro wert

Glück ist blind, aber Pech sieht uns sehr gut, sagen die Bauern. Denn der Rückgang des Obst- und Gemüsekonsums in Deutschland und anderen europäischen Ländern fällt mit der für die nationale Obst- und Gemüseproduktion wichtigen Jahreszeit zusammen.
In Italien ist es mit einem Wert von 4, 1 Milliarden Euro das wichtigste Exportgut der Nahrungsmittelindustrie und damit höher als das des Weins.
Nicht nur das. Die Ankunft des Killerbakteriums in Europa hat den durch Psychosen verursachten Konsumschaden, der durch reale und vermutete Nahrungsmittelnotfälle im letzten Jahrzehnt verursacht wurde, auf 5 Milliarden erhöht. Dies geht aus einer Analyse von Coldiretti hervor, aus der hervorgeht, dass die wahllose Panik in Deutschland die nationalen Obst- und Gemüsesendungen mit Verlusten von 3 Mio. EUR pro Tag effektiv blockiert hat.
ETIKETTIERUNG IST EINE DER LÖSUNGEN. Die Verluste, die das Fleischproduktions-, Verarbeitungs- und Handelssystem nur infolge des Rinderwahnsinns erleiden musste, wurden auf 2 Milliarden geschätzt, hauptsächlich aufgrund des Konsumeinbruchs, der sich im akutesten Moment der Krise und danach fast halbierte sich trotz der getroffenen vorbeugenden Maßnahmen nur sehr langsam erholen. Zu diesem Zeitpunkt wirkte sich die Verpflichtung zur Angabe der Herkunft des verkauften Rindfleischs auf das Etikett aus.

Die Sorge der Italiener um Lebensmittelverschmutzung

Die große Reaktivität der Verbraucher gegenüber lebensmittelbedingten Notfällen wurde durch die Eurobarometer-Umfrage unterstrichen, aus der hervorgeht, dass 86% der Italiener über die Lebensmittelsicherheit besorgt sind, die sogar mit einem höheren potenziellen Risiko als dem eines Autounfalls verbunden ist Opfer von Straftaten oder Krankheiten zu werden.
Grundsätzlich befürchten nach Angaben der Verbände 57% der Italiener die Kontamination von Lebensmitteln durch Verpackungen, 80% des Vogelgrippevirus, 82% befürchten Hormone im Fleisch und dem 83% befürchten das Vorhandensein von Quecksilber in Fisch oder Dioxin in Fleisch.
DIE GEFAHR VON ARMEN INFORMATIONEN. Aus diesem Grund trägt laut Codacons das Versäumnis, Importe zu blockieren, zu diesem Umsatzrückgang bei, was den Italienern sicherlich nicht hilft, die Sicherheit der in Italien vermarkteten Produkte zu bestätigen. Insbesondere das Fehlen von Informationen und die fehlende Identifizierung des kontaminierten Produkts. Großer Schaden für italienische Erzeuger, die sagen: "Denken Sie daran, dass 20% der Obst- und Gemüseläden immer noch ein unregelmäßiges Etikett aufweisen und nicht die Herkunft des Agrarerzeugnisses angeben."
Grundsätzlich kaufen Italiener nur, wenn sie wissen, woher das Produkt stammt, das sie kaufen werden.

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